Meine Biografie

Stationen meines Lebens

Ich wurde im Jahre 1945 in Sachsen Anhalt geboren. Meine Kindheit war instabil, häufige Wechsel meiner Lebensstandorte. Meine glücklichsten 4 Kindheitsjahre erlebte ich in Kreckow bei Woldegk (Mecklenburg) bei meinen Großeltern väterlicherseits. Sie waren Bauern. Mein erstes Radio, einen Detektor baute ich mit 7 Jahren. Berufsabschlüsse oft über Abendschule mit Mitte 40: z.B. Binnenschiffer, Elektronikfacharbeiter, Vermessungsfacharbeiter, Forstfacharbeiter, Tiefbaufacharbeiter usw.

Frühes Interesse an Elektronik und Akustik.

Ingenieur für industrielle Elektronik (selbst finanziert).

Bereits während der Schulzeit (1958-1960)Eigenbau von Radios mit Lautsprechern unter Verwendung der ersten Halbleiterbauelemente (Transistortyp grau).

Ab ca. 1970 gezieltes Arbeiten und Entwickeln hinsichtlich Elektronik und Akustik, z.B. Entwicklung von speziellen Verstärkern für Musiker, Effektgeräte und Lautsprechersysteme, für verschiedene Rockgruppen der DDR wie Puhdys, Pankow oder Lift .

Das stetige Suchen nach dem perfekten Klang bewirkte das Aufdecken der Begrenztheit herkömmlicher akustischer Technologien. Daraus folgte die Erforschung naturakustischer physikalischer Abläufe (ab ca. 1973).

Auf der Suche nach Rundumabstrahlung von Signalen stieß ich in einem Schulbuch aus dem Dritten Reich auf eine Abbildung, womit Siemens auf der Internationalen Funkausstellung 1936 oder 37 in Berlin auftrat. Dieses wurde die Anregung, in dieser Richtung weiter zu forschen. Siemens verfolgte diese Entwicklung aus unbekannten Gründen nicht weiter.

Mit den ersten Probeaufbauten aus den zur Verfügung stehenden DDR- Materialien (z.B. Plastiline, Pappe, Polyester u.a.) wurde mir deutlich, dass ich mich auf dem für mich richtigen Weg befand.

Nach Fertigstellung des Prototyps wurde dieser im Bekanntenkreis und unter DJs und Musikern in der ehemaligen DDR zur Begutachtung vorgestellt.

Die überraschende positive Reaktion animierte zur Fortführung der Entwicklung.1986/1987 wurden die ersten Produkte zum Test Musikern und DJ zur Verfügung gestellt.

Die in der DDR zur Verfügung stehenden Lautsprecher und Materialien ermöglichten es damals noch nicht, Systeme mit größerer Leistung zu bauen, sodass die Fertigung nur für den Heimbereich vorgesehen war.

Mit der Gründung der eigenen Firma (was eigentlich in der DDR unmöglich war) standen Materialien und selbstgebaute Lautsprecher zur Verfügung, um die ersten Lautsprecher für den professionellen Einsatz zu bauen. Meine Produkte wurden als „Phönix Klangsäule“ bekannt.

Der Abschluss dieser Entwicklung lag zeitlich identisch mit dem Mauerfall. Da die DDR- Produkte und -Bauteile mit neuer Gesetzgebung nicht mehr zugelassen wurden, musste mit der Entwicklung neu begonnen werden. Neu auftretende Probleme waren die Auseinandersetzung mit dem Bundesdeutschen Patenrecht, um die Entwicklung zum Patent anzumelden. Von ca. 1990 -2000 wurden ca. 12 Patente auf dieses Produkt eingereicht und bestätigt.

Meine Produkte wurden als „Phönix Klangsäule“ bekannt. (Die Patente dafür sind mir nach meiner schweren Krankheit in einer Geschäftsbeziehung mit einer westdeutschen Patentverwertungsgesellschaft verlorengegangen. Eine Entlohnung habe ich dafür nie erhalten.)

  • An diesen Einrichtungen brachte ich z.B. mein Wissen ein:
    • Frauenhofer Institut
    • Verschiedene Hoch-und Fachschulen
    • Betreuung von Diplomanten

Heute, 10 Jahre nach meiner sehr schweren Erkrankung im Jahre 2000, bin ich Rentner und stelle das gesammelte Wissen für Forschung, Entwicklungen und Projektierung zur Verfügung, damit mein lebenslang erworbenes Wissen auch für die nächsten Generationen und im Besonderen für die Menschheit erhalten bleibt.

Die hohe fachliche Kompetenz meiner Erfindungen ist ersichtlich in einer Reihe höchster Auszeichnungen und Berufungen im Bereich der Wissenschaft und Akustik.

Heute, mit meinen fast 70 Jahren schaue ich auf ein bewegtes, erfahrungsreiches, aber auch schmerzhaftes Leben zurück. Ich bin kein einfacher Typ, stelle hohe Ansprüche an mich und andere. Mein Herz aber würde ich als groß bezeichnen. Das führte dazu, dass ich es immer wieder bzgl. meiner Erfindung mit kriminellen Energien zu tun bekam. Ich wurde mehrfach schwer betrogen-als Mensch, aber auch beruflich. Einen Glauben an das Gute im Menschen habe ich nicht mehr.

Wenn man das Wissen eines Menschen aus einem Gehirn ziehen könnte, hätte man sich längst seiner ermächtigt…ohne Gegenleistung.
„Geehrt“ wird meine Erfindung heute durch unendlich viele Nachbauten…

Privat schaue ich auf zwei erwachsene Töchter, drei Enkelsöhne und drei Ehen. Die jetzige empfinde ich als mein menschliches Zuhause.